Bambus mag ein ausgeglichenes Klima. Dauerfeuchte auf Arbeitsplatten, nasse Handtücher auf Brettern oder Geschirrspülerhitze verursachen Spannungen. Sorge für Luftzirkulation, verwende Abtropfgitter, trockne beidseitig. Vermeide direkte Heizquellen und vollflächige Silikonmatten, die Feuchte stauen. Ein Hygrometer hilft, Schwankungen zu sehen. Stabile Bedingungen halten Fasern entspannt, Oberflächen geschlossen und Geruchsbildung fern, selbst in lebhaften Familienküchen.
Sonnenlicht lässt Altholz aufhellen oder nachdunkeln, je nach Gerbsäuregehalt. Drehe Tische, rücke Dekoration, nutze leichte Vorhänge oder UV-Schutzöl, um gleichmäßige Alterung zu fördern. Große Heizkörpernähe trocknet zu stark aus; stelle Pflanzen als sanfte Luftbefeuchter in die Nähe. So bleibt das Holz bewegungsarm, Risse halten sich in Grenzen, und die gewachsene Maserung bleibt erlebbar, statt fleckig zu wirken.
Bio-Textilien danken Schatten, Luft und Bewegung. Vermeide pralle Sonne beim Trocknen, sonst verspröden Fasern und Farben verblassen. Lagere saisonale Stücke sauber, trocken, mit Lavendelsäckchen gegen Motten. Atmungsaktive Hüllen statt Plastik nutzen. Regelmäßiges Lüften frischt Kleidung auf, reduziert Waschgänge und spart Energie. So bleibt dein Kleiderschrank leicht, wohlriechend und fühlbar frei von überflüssiger Chemie.